Besserer Schlaf lässt sich „hacken“

Was wirklich hilft, um den Körper in den Schlafmodus zu bringen

270 Wörter, 1 Minute Lesezeit.

Schlaflosigkeit ist ein Thema, das viele Menschen betrifft. Deshalb ist da hier auch ein wiederkehrendes Thema – dass die Autorin selbst eine der Betroffenen ist, mag noch dazu beitragen.
Schlafprobleme können vielerlei Ursachen haben und sich situationsbedingt verbessern oder verschlechtern – vielleicht auch nur zeitweise. Warum? Schlafprobleme sind eine Art Sammelbecken oder Sollbruchstelle für viele verschiedene Bereiche. Wenn der Körper nicht in Balance ist, wirkt sich das auf das Schlafverhalten aus. Grübeln und Sorgen können ebenso dazu beitragen wie körperliche Ungleichgewichte wie ein zu hoher Cortisolspiegel oder Blutzuckerschwankungen. Es gibt meist nicht nur die eine Stellschraube, Körper, Emotionen und Verstand spielen hier zusammen.

Es gibt daher auch nicht die eine Lösung. Schlaf ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Biohacking funktioniert:

Hacks für besseren Schlaf:

1. Routinen entwickeln. Unser Gehirn mag Verlässlichkeit und Regelmäßigkeit. Das vermittelt unterschwellig ein Gefühl von Sicherheit, und das ist schon einer der Einschlaffaktoren.
2. Licht dimmen, Blaulicht vermeiden. Daher: 2 Stunden vor dem Zubettgehen keine elektronischen Geräte mehr benutzen. Da das nicht immer möglich ist: In den Einstellungen den Blaulichtanteil herunterregeln, oder eine Brille mit orangefarbenen Gläsern tragen. Keine spannenden Filme sehen oder negativen Nachrichten lesen – beides erhöht die Stresshormone.
3. Ein warmes Getränk (koffeinfrei) zu sich nehmen – natürlich nicht so viel, dass man in der nacht zur Toilette gehen muss.
4. Den Atemrhytmus verlangsamen. Länger ausatmen als einatmen. Das aktiviert sofort den Parasympathikus, unser „Entspannungssystem“.
5. Tageslicht tanken: Morgens direkt nach dem Aufstehen für mindestens 5 Minuten, um die innere Uhr zu stabilisieren.

Quellen: Matthew Walker, Why We Sleep (2017); Stanford Sleep Research Center

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