Meditation: Hilft nicht jedem – und das ist wichtig zu wissen
Was die Wellness-Industrie uns nicht erzählt

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Viele suchen heute in Meditation Hilfe gegen Stress und innere Unruhe. Apps, Kurse und Podcasts versprechen Gelassenheit und Fokus. Doch was kaum jemand weiß: Meditation kann bei bestimmten Nutzergruppen auch negative Effekte auslösen. Eine bereit 2022 publizierte Stanford-Studie zeigte, dass etwa 25 % der Meditierenden schwere Nebenwirkungen erleben – von Angstzuständen bis hin zu Flashbacks. Anders ausgedrückt: Für jeden Vierteln ist Meditation nicht geeignet!
Besonders Menschen mit Trauma, ADHS oder starker innerer Anspannung haben oft Schwierigkeiten, still zu sitzen. Für sie kann Meditation nicht entspannend, sondern beängstigend sein. Neurowissenschaftler wie Bruce Perry betonen, dass rhythmische Bewegung – Gehen, Tanzen, sogar leichtes Wiegen – in solchen Fällen oft die bessere Wahl ist, weil sie das Nervensystem sanft reguliert.
Hack 1:
Statt Meditation fünf Minuten (oder natürlich länger) sanfte Bewegungen testen. Gehen in angenehmer Geschwindigkeit, auf einer Matte auf dem Boden ausstrecken und den Körper oder die Gliedmaßen sanft rollen. Gemächliches Fahrradfahren auf einer Strecke ohne Verkehr – die Achtsamkeit sollte auf sich selbst und nicht die Umgebung gerichtet sein.
Beobachten: Was fühlt sich gut an? Was beruhigt Kopf, Herz und Seele?
Hack 2:
Beide Methoden – Meditation und sanfte Bewegung – abwechseln und notieren, wie sich Fokus und Stimmung entwickeln.
Falls der Effekt nicht sofort spürbar ist: Eine Woche lang beobachten: Was hilft besser – Meditation oder Bewegung?
Quellen: Studien: Stanford University, 2022; Bruce Perry, What Happened to You?, 2021